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Eltern-Kind-Zentrum

Sarntal

Family Support

 

 

Ja, Family Support wird gebraucht

Kaum zu glauben: bereits im Mai 2022 feierte Family Support seinen ersten Geburtstag. Seit mehr als einem Jahr gibt es auf dem Ritten und im Sarntal Freiwillige für diese Initiative und seit März 2022 stehen auch in den Gemeinden Jenesien und Mölten eingeschulte Freiwillige für ihren Einsatz bereit. Zeit schenken, da sein und unterstützen, wo es gebraucht wird – das sind nur einige Beweggründe der 13 freiwilligen Frauen, die sich für diesen Dienst engagieren. In diesem Jahr wurden bereits sechs Familien begleitet.

 

Liebe Familien mit einem Baby im Alter von 0 bis 1 Jahr. Wir möchten euch Mut machen, dass ihr alltagspraktische Unterstützung und Zeit für Gespräche in Anspruch annehmt. Die erste Zeit mit einem Baby ist alles andere als einfach. Verantwortungsvolle Selbstfürsorge ist für die gesamte Familie wichtig.

Wir von Family Support begleiten euch gerne auf diesem Weg. Meldet euch bei uns unverbindlich zu einem Informationsgespräch unter Mobil: 350 004 7757.

 

Evelyn, du hast eine Familie begleitet. Erzähl uns ganz konkret, wie hast du die Familie unterstützt?

Ich habe die Spülmaschine eingeräumt, mal die Wäsche aufgehängt oder den Einkauf übernommen, alles Kleinigkeiten, die im hektischen Familienalltag oft viel Zeit in Anspruch nehmen. So kam die Mutter zu Pausen, denn nur wenn die Eltern die nötige Energie haben, können sie den Herausforderungen des Abenteuers Familie auch gerecht werden. Manchmal reicht es, dass wir zuhören und einfach da sind und unterstützen, wo es gerade gebraucht wird.

Silvia, du hast eine Familie begleitet. Erzähl uns ganz konkret, wie hast du die Familie unterstützt?

Jede Mutter hat eigene Prioritäten: bei der einen sind es z. B. saubere Fenster, bei der anderen ein sauberer Küchenboden. Wenn nun jedes Mal, sobald die Mutter den Waschkübel gefüllt hat, das Baby schreit, wird sie nervös und das überträgt sich wiederum auf das Baby. Wenn aber jemand da ist und unterstützt, ist die Mutter viel gelassener und kann so besser auf die Bedürfnisse des Babys reagieren.

Weshalb ist es aus deiner Sicht notwendig, dass Familien zu kleinen Pausen im Alltag kommen? Wenn eine Mutter weiß, dass sie auch regelmäßig Zeit nur für sich hat, kann sie die anstrengende erste Zeit mit einem Baby gelassener meistern, sie merkt, dass sie nicht immer nur funktionieren muss und das gibt ihr Kraft für den Alltag.

Lydia, du hast eine Familie begleitet. Erzähl uns ganz konkret, wie hast du die Familie unterstützt?

Ich habe z. B. Wäsche gebügelt, das Geschwisterkind in den Kindergarten begleitet, beim Kochen mitgeholfen – eben ganz alltagspraktische Dinge mit der Mutter gemeinsam erledigt. Es gab auch Zeit für Gespräche. Ich habe von der Familie sehr viel Dankbarkeit erfahren, auch wenn ich nur da war und zuhörte.

Von li nach re: Dominique Thurner (Jenesien), Silvia Rottensteiner (Ritten), Roswitha Perkmann (Sarntal), Manuela Zelger (Ritten), Lisi Töchterle (Jenesien), Doris Gritsch (Sarntal), Lydia Thaler (Ritten), Evelyn Selva (Ritten), Birgit Baumgartner (Koodinatorin), Magdalena Vigl (Ritten). Vorne Mitte Cilli Gross (Ritten). Es fehlen Elisa Öhler (Ritten), Walburga Gross (Ritten), Katharina Plenk (Mölten).