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PROJEKT FRÜHE HILFEN SÜDTIROL

 

Das Forschungsprojekt „Frühe Hilfen Südtirol“ wurde in den letzten beiden Jahren im Auftrag der Abteilung Soziales (Amt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion) gemeinsam mit dem Forum Prävention in Kooperation mit der Pflegedirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebes, der Freien Universität Bozen-Brixen und dem Zentrum für Forschung und Praxisentwicklung für Gesundheitsberufe der Claudiana durchgeführt. Ergebnis dieses Forschungsprojektes ist ein umfassender Forschungsbericht.

Seit 2017 werden nun zwei Pilotprojekte in zwei Sprengelgebieten durchgeführt, um die Entwicklung von lokalen Frühe-Hilfen-Netzwerken zu erproben. Es geht darum, die interdisziplinäre Kooperation durch Einbindung der haupt- und ehrenamtlichen Partner zu stärken und die Abstimmung der Angebote zu fördern.

Langfristig sollen für die Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren vermehrt niederschwellige und aufsuchende Initiativen bereitgestellt und der Zugang zu Information erleichtert werden.

Kurzbericht zum Forschungsprojekt

 

 

FACHTAGUNG DER LANDESFAMILIENAGENTUR - 11.10.2017

 
Das Hauptaugenmerk der Tagung lag darauf, wie Eltern unterstützt werden können, damit sie ihre Kinder in dieser Phase gut begleiten.

"Dahinter steht das mehrjährige Projekt der Familienagentur 'Familien stärken'", sagte Familienlandesrätin Waltraud Deeg in ihrer Eröffnungsrede.
Das Projekt hat sich in den vergangenen drei Jahren auf die Themen "Trennung/Scheidung", sowie "Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes" konzentriert; zur Zeit liegt der Fokus auf dem dritten Handlungsfeld "Pubertät".

"Es geht vor allem darum, das Bewusstsein zu schaffen, was Pubertät bedeutet, sie als spannende Phase und nicht ausschließlich als Problemfeld zu sehen", so Deeg.

Sie rief die anwesenden Fachleute im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion rund um die Qualität der Kleinkindbetreuung dazu auf, in der täglichen Arbeit auch das Bewusstsein für die Wichtigkeit der ersten Lebensphase der Kinder von null bis drei Jahren zu schaffen.

Alter des Tsunami: Heranwachsende nicht sich selbst überlassen

Als große Herausforderung, aber auch als eine Zeit der Desorientierung für Eltern bezeichnete Alberto Pellai, Arzt und Psychotherapeut mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche sowie Forscher am biomedizinischen Institut der Universität Mailand,
die Pubertät.

Digitale Elternbildung: elternweb2go

Brigitte Lackner, Verantwortliche für den Fachbereich Elternbildung im Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, stellte den digitalen Elterntreff
"elternweb2go" vor.

Download der Tagungsunterlagen:

Vortrag Dr. Pellai

Vortrag Frau Lackner

Unterlagen Netzwerktreffen

 

 

DAS ZUSAMMENWIRKEN VON FREIWILLIGEN UND HAUPTBERUFLICHEN IN DER SOZIALEN ARBEIT

Haupt- und Ehrenamtliche im Sozialen: Begegnung auf Augenhöhe wichtig

Betont wurde das Potenzial, das Hauptberufliche und Freiwillige gemeinsam haben. Veränderte Situationen stellen sie aber vor neue Herausforderungen.

Rund 152.000 Südtirolerinnen uns Südtiroler sind ehrenamtlich tätig, 2150 Vereine scheinen im Landesverzeichnis der ehrenamtlich tätigen Organisationen auf, viele von ihnen engagieren sich im sozialen Bereich.

"Im Gegensatz zu anderen Bereichen kann und will sich die soziale Arbeit professionell nicht abgrenzen", sagte Walter Lorenz, Professor für Soziale Arbeit und früherer Rektor der Uni Bozen heute (19. Oktober) bei einer Tagung, die die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen beleuchtete.

Dieses Zusammenspiel zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen beleuchteten die Teilnehmerinnen - es handelte sich großteils im Frauen - in fünf Workshops. Betont wurde die Bedeutung der Begegnung auf Augenhöhe und das Potenzial, das Hauptberufliche und Freiwillige gemeinsam haben. Lorenz nannte aber auch die Schwierigkeit, sich auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen.


Veranstaltet wurde die Tagung von der Landesabteilung Soziales, der Uni Bozen, dem Dachverband für Gesundheit und Soziales und den Landesfachschulen für Sozialberufe.

Tagungsdokumentation

 

 

FAMILIENBEZIEHUNGEN, ERZIEHUNGSSTILE UND WERTE IM GESELLSCHAFTLICHEN WANDEL

Unter der Leitung von Prof. Walter Lorenz und Prof. Silvia Fargion wurde in den letzten 3 Jahren das Forschungsprojekt „Dynamische Beziehungs- und Erziehungsmuster in Südtirol“ durchgeführt. Dabei wurden Kinder, Eltern, LehrerInnen, ExpertInnen der Sozial- und Sanitätsdienste sowie Mitglieder von Selbsthilfeorganisationen bezüglich des Strukturwandels in Familien, seiner Hintergründe und seiner Auswirkungen auf das Familienleben und das Erziehungsverhalten befragt.

Die Ergebnisse dieser umfassenden Studie wurden auf einer öffentlichen Tagung zum Thema „Familienbeziehungen, Erziehungsstile und Werte im gesellschaftlichem Wandel“ vorgestellt.

Die Unterlagen zur Tagung liegen uns vor und können gerne per Mail unter info(at)elki.bz.it angefordert werden.

 

 

 

 

„Männer – irgendwie anders“ lautete der Titel der Fachtagung am 9. November im Haus der Familie, die den Abschluss der Veranstaltungsreihe „Männer – Vielfalt“ bildete. Die Tagung an der sich knapp 30 Personen aktiv einbrachten, ging der Frage nach, wie Männer angesprochen und erreicht werden können und wie sie sich in Familie und Partnerschaft einbringen und mit welchen Verhalten sie versuchen Herausforderungen zu bewältigen.